• Lilly (21)
    amPulsundermutigend

    Aktuelle Themen werden mit biblischen Grundlagen verknüpft. Meine Freikirche ist lebensnah und ermutigt mich, im Hier und Jetzt meinen Glauben zu leben. Dass daraus die Kraft wächst, sich für Menschen in Not zu investieren, finde ich genial.

  • Thomas (25)
    FreundeundAntworten

    Hier habe ich Freunde, die mein Denken fördern und fordern. Und es gibt sie, die Antworten auf existentielle Lebensfragen. Ich habe sie im christlichen Glaubensbekenntnis gefunden.

  • Jude (35)
    DiebesteBotschaft

    Hier höre ich regelmässig die gute Botschaft vom Reich Gottes und Jesus meinem Retter. Die Menschen in meiner Freikirche leben Frieden und Freiheit.

  • Jens (41)
    MeinLebensmittelpunkt

    Atheistisch erzogen, lernte ich Gott später in einer Freikirche kennen. Hier kann ich mich entfalten und erlebe eine Gemeinschaft wie ich sie vorher nicht kannte.

  • Joni (32)&Steffi (28)
    Angenommen.Sowiewirsind.

    Relevant in ihren Inhalten, modern und dynamisch in ihrer Art. Hier können wir zusammen mit anderen den Glauben im heute leben.

  • Brigitte (49)&Andi (52)
    GottundMenschenbegegnen

    Wir geniessen die gepflegte Gemeinschaft. So tragen wir unseren Glauben erfrischt in den Alltag hinein.

Corona-Schutzkonzept für Freikirchen

Willkommen in der Kirche zuhause - Entdecken Sie die Livestreams der verschiedenen Kirchen

Freikirchen freuen sich auf Wiedereröffnung der Gottesdienste

Nun dürfen in der Schweiz ab 28. Mai 2020 auch wieder Gottesdienste in Kirchen gefeiert werden. Das vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) vorgegebene Rahmenschutzkonzept enthält zwar gewisse Knacknüsse. Doch die Freude überwiegt, dass die Zusammenkünfte nach über zehn Wochen wieder stattfinden können. Dankbar sind die Freikirchen auch, dass sie als Dach-verband erstmals zusammen mit dem Rat der Religionen direkt die Anliegen mit Bundesrat Alain Berset besprechen konnten. Der Dachverband Freikirchen.ch hat schon Ende April ein Corona-Schutzkonzept ausgearbeitet, damit innerhalb der geltenden Schutzmassnahmen wieder Kirchenanlässe stattfinden können. Das Schutzkonzept wird jetzt nach den Vorgaben des BAG-Rahmenschutzkonzeptes angepasst.

Erstmals waren beim Treffen des Schweizerischen Rates der Religionen mit Bundesrat Alain Berset auch die Freikirchen eingeladen. «Bei Bundesrat Berset war Anerkennung für die Leistungen und Verständnis für das Anliegen der Kirchen spürbar. Unser vorgelegtes Schutzkonzept wurde beachtet. Das schätzen wir ausserordentlich, weil wir doch eine grosse Anzahl von Gottesdienstbesuchern vertreten», sagt Peter Schneeberger, Präsident des Dachverbandes Freikirchen.ch. Der Verband ist ein nationaler Kirchenverband mit 20 freikirchlichen Bewegungen aus der Deutschschweiz, zu denen über 750 örtliche Kirchen mit ihren diakonischen Werken gehören. Als Hintergrund: Das Nationale Forschungsprogramm «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» (NFP 58)* hat für ein normales Wochenende in der Schweiz 690’000 Personen ermittelt, die an einem religiösen Ritual teilnehmen. Davon entfallen 261’510 (37,9%) auf katholische Gemeinden, 200’790 Personen (29,1%) gehen in einen freikirchlichen Gottesdienst, 96’600 Personen (14%) sind in reformierten Kirchen und 72’450 Personen (10,5%) in muslimischen Versammlungen.

Knacknüsse in der Umsetzung
Voraussetzung für die Öffnung der Gottesdienste in der Kirchen war die Aufhebung des Versammlungsverbots. Bisher durften bei Menschenansammlungen höchstens fünf Personen beieinander sein. Für die Kirchen hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein eigenes Rahmenschutzkonzept erarbeitet. Das sieht zum Beispiel vor, dass man keine Kollekten weiterreichen oder das Abendmahl vorläufig vermieden werden soll. Auch werden Hochzeiten und Taufen nochmals verschoben. Auch auf das gemeinsame Singen soll vorerst verzichtetwerden, um die weiteren epidemiologischen sowie wissenschaftlichen Entwicklungen abzuwarten. Immerhin sind Orgel- oder Instrumentalmusik zulässig. Das heisst für die Freikirchen, dass eine Lobpreisband mit genügend Abstand auf der Bühne spielen kann. «Singen kann so befreiend sein. Nun werden die Kirchengänger halt bis auf weiteres nur summen können», schmunzelt Peter Schneeberger. Positiv findet er, dass besonders gefährdete Personengruppen nicht ausgeschlossen werden sollen. Man soll sie ermutigen, sich so gut wie möglich vor einer Ansteckung zu schützen. Die Teilnahme ist für diese Risikogruppen eine individuelle Entscheidung.

 

Ideale Voraussetzungen für das Tracing
Die Freikirchenwünschen nicht in erster Linie eine rasche, sondern eine nachhaltige Öffnung des kirchlichen Lebens. Es basiert auf Vertrauen, Nachhaltigkeit und auch Nachverfolgbarkeit. Peter Schneeberger: «Da wir generationenübergreifend arbeiten ist uns eine Öffnung des kirchlichen Lebens für alle Altersbereiche wichtig, also auch für Programme mit Kindern und Jugendlichen.» Den Freikirchen kommt zugute, dass die meisten Gottesdienstbesucher auch Mitglieder und daher bekannt sind. Das «Physical Distancing» wurde jetztwochenlang eingeübt und ist im Rahmen einer christlichen Veranstaltung umsetzbar. Die Nachverfolgung durch Tracing ist gegeben: Die Freikirchen können durch ihre Nähe und Gemeinschaft die Daten bei möglichen Ansteckungen gewährleisten. Die Mehrzahl der Schweizer Freikirchen (42.2%) weist eine Gottesdienstbesucherzahl von 51 bis 120 auf. 36.6% besuchen Gottesdienste von unter 50 Personen. 14% der Freikirchen werden von 121 bis 200 Menschen besucht und 7.2 % haben über 200 Gäste.

 

Kirchliches Leben wieder aufblühen lassen
Peter Schneeberger weiss um die Befürchtungen einer zweiten Welle: «Die Freikirchen schätzen die Arbeit des Bundesrates und haben die Weisungen in aller Form nachvollzogen. Wir sind überzeugt, dass durch das Schutzkonzept jetzt ein verantwortungsvoller Weg zurück in die Normalität beschrieben ist und beschritten werden kann.» Kirchen haben die Möglichkeit, Menschen bei den traumatischen Verhältnissen, die durch Armut, Kurzarbeit, Arbeitsverlust, Einsamkeit oder Druck in der Familie durch Homeschooling mit ihrem sozialen Gefüge aufzufangen. Die Fallzahlen sind dato verschwindend tief. Die Massnahmen zur Eindämmung des Corona Virus haben ihre Wirkung erzielt. Schneeberger: «Jetzt geht es darum, unter Einhaltung der nötigen Schutzmassnahmen das öffentliche Leben auch in den Kirchen wieder aufblühen zu lassen.»

* Quelle: www.snf.ch/SiteCollectionDocuments/nfp/nfp58/NFP58_Schlussbericht_Stolz_Chaves.pdf

 

Weitere Informationen: Peter Schneeberger, Präsident Dachverband Freikirchen.ch
Büro: +41 62 832 20 18 Mobil: +41 79 272 96 46 E-Mail: peter.schneeberger@feg.ch

 

DOWNLOAD

Hier finden Sie das Schutzkonzept und Leitfäden für Kleingruppenleiter und Kindergottesdienste, zum Download:

SCHUTZKONZEPT AUF FRANZÖSISCH

Ein Schutzkonzept auf französisch finden Sie auf der Website des Réseau évangélique suisse:
https://evangelique.ch/un-plan-de-protection-pour-les-eglises-2/

 

SCHUTZKONZEPT AUF ITALIENISCH

Ein Schutzkonzept auf italienisch finden Sie auf der Website des FCELT, Federazione delle Chiese Evangeliche Libere del Ticino:
https://fcelt.ch/2020/05/15/disposizioni-covid-19/

 

TICKETING-APP QUICKTICKET

Gästezahl einfach kontrollieren – QuickTicket ist eine webbasierte App, welche es erlaubt, die Anzahl der Gäste an einer Veranstaltung zu kontrollieren und einzuschränken. Hier alle Infos und den Zugang zur App: https://www.quickticket.ch/

 

Erklärvideos zu Hygieneregeln und Maske